Mendelssohn und Charpentier

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“Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“ –Psalm 42 von F. Mendelssohn-Bartholdy und das „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier.

Das Chorprojekt 2019 des Jugendchores lautete „Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser“ von Felix Mendelssohn. Was sich anhört wie „Sound of the Forest“ ist hier der Beginn des 42. Psalms, in dem es weiter heißt: “… so schreit meine Seele, Gott, zu dir!“ Psalmtexte inspirierten Mendelssohn während seines gesamten Schaffens. Eines der schönsten Werke ist zweifellos die Psalmkantate Psalm op. 42 für Solo- Sopran, Ensembles, gemischten Chor und Orchester aus den Jahren 1837 / 1838. Der größte Teil des Werks entstand während Mendelssohns Hochzeitsreise (!…?)

Eröffnet wurde das Konzertprogramm mit dem „Te Deum“ von Marc-Antoine Charpentier. Mit Pauken und Trompeten à la Marseillaise eroberte 1953 mit der erstmaligen Einspielung auf Schallplatte das barocke französisches Musikstück das öffentliche Bewusstsein. Die einleitende Fanfare zum Lobe Gottes – und dem Lob des Sonnenkönigs Ludwig XIV. – wurde einem Millionenpublikum als Erkennungsmelodie von Eurovisionssendungen bekannt. Hier gibt der lateinische Textanfang das Motto vor: Te Deum laudamus, Dich, Gott, loben wir!

Für die insgesamt 90 Sängerinnen und Sänger beider Chöre stellten sowohl der “Hirsch“ als auch das „Te Deum“ eine große Herausforderung dar. Monumentale Chöre wechselten sich mit ausdrucksvollen Arien und Ensembles ab, die zum Teil von jungen Sängern aus dem Chor übernommen wurden. Groß angelegte, strahlende Chor-Fugen beschließen beide Werke.

Bilder Mendelssohn & Charpentier

Fotografen: Olaf Berger (1-5), Peter Panknin (6-11), Wolfgang Koch (12-13)